Kutscher Klub Sulingen e. V.

  

Der Kutscher Klub Sulingen e. V.  auf dem Pferdemarkt in Zuidlaren, Niederlande auf den Spuren von „Knochenbrecher“ Tamme Hanken

Zuidlaren ist ein Dorf in der Provinz Drente im Norden der Niederlande. Das Dorf ist ein Teil der Gemeinde Tynaarlo.  20 km südlich von Groningen . Zuidlaren befindet sich auf natürlich erhöhtem Land, das als Hondsrug bekannt ist und hat 10.410 Einwohner. Seit länger als 800 Jahren gibt es den berühmten Pferdemarkt in Zuidlaren Er ist einer der größten und ältesten Viehmärkte Europas.

Auch in diesem Jahr (an jedem 3. Dienstag im Oktober) ist der holländische Pferdemarkt mit bis zu 2000 angebotenen Pferden und Ponys in Zuidlaren in der Nähe von Groningen geöffnet.
Er beginnt ab Mitternacht mit dem Ausladen und ist einzigartig in den frühen Morgenstunden.
Neben dem Pferdemarkt gibt es einen Jahrmarkt (Kirmes) mit über 300 Marktständen.

Dienstag, 20. Oktober 2015

So machen sich am frühen Morgen um 06:00 Uhr 25 Pferdeliebhaber des Kutscher Klub Sulingen e.V. per Gaumann-Bus auf den Weg durch den Morgennebel ins niederländische Zuitlaren.

 

Bereits bei der Ankunft in Zuitlaren gegen 08:30 Uhr sind die Wege durch die Marktstände gut besucht und wir machen uns auf die Suche nach den Pferden. Kreuz und quer durch die dicht besetzten Stände entlang der Straßen finden sich Waren aller Art: Essen und Getränke, Nippes und Nepp, Billig-Kleidung und Hochwertiges, Kunstgewerbe, Deko-Artikel, Bastelbedarf, wenig Grünpflanzen, Blumenzwiebeln (teurer als zuhause!) und vieles mehr.

Passanten fragen wir nach den Pferden und im Zickzack-Kurs kommen wir schließlich dort an. Der Anblick ist überwältigend. So viele Ponys, Klein- und Großpferde haben wir auf einem Verkaufsmarkt noch nie gesehen.

Wir kennen den Brookser Markt, Burgdorfer Pferdemarkt und Hunteburg, wo man wohl 30-40 Pferde sieht, aber hier sind es unzählig mehr Pferde. In langen Reihen stehen sie dicht an dicht rechts und links der Wege. Die Zuschauerströme werden dicht hinter den Pferden vorbeigelenkt, dass dort niemand getreten oder sonst wie verletzt wird, ist schon erstaunlich. Die Händler haben alles „im Griff“.

Nur vereinzelt erkennt man Privatpersonen, die einzelne Pferde/Ponys zum Verkauf anbieten. Sie stehen dann auch mal einfach mitten auf dem Weg im Menschengedränge. Erstaunlich ruhig die Pferde, die am allseits reichlich vorhandenen Heu knabbern.

Viele haben bereits Winterfell und sehen aus wie eben von der Weide gekommen, so strubbelig und ungepflegt, die Hufe ausgefranst.  Pferde/Ponys aller Altersstufen sind vertreten, viele Jährlinge werden angeboten.

Unterwegs im Gedränge begegnen wir dem „Knochenbrecher“ Tamme Hanken, der sich mit kleinem Gefolge und einem Fernsehteam (auf Nachfrage von Kabel 1) gelassenen Schrittes den Weg bahnt. Durch ihre wirklich imposante Größe fallen er und sein ebenso großer Begleiter sofort auf, auch Tamme’s Lehrling ist dabei. Etwas abseits des Gedränges beginnt das Fernsehteam mit einem Dreh und Tamme nimmt Stellung zu den auf dem Pferdemarkt angebotenen Ponys/Pferden. Wir sind gespannt, was er sagt und wie das später bei der Sendung „herüberkommt“.

Wir setzen unseren Rundgang über den Markt fort und haben so langsam Hunger+Durst bekommen und auch die Füße tun schon etwas weh vom Laufen auf dem Asphalt.

Viele Cafes und Gasthäuser locken die Besucher mit Sitzplätzen und laden zum Verweilen ein. Auf Plastikhockern knabbern wir hinter dem belgischen Stand Pommes mit Mayo aus der Papiertüte, mhhh, lecker. Die Pommes frisch aus Kartoffeln geschnitten, wir können auf der Rückseite in die Pommes-Bude schauen und sehen bei der Zubereitung zu.

 

 

Um 14.30 Uhr treffen wir uns dann wieder am Marktausgang. Unser Busfahrer Heinfried ist mit dem Gaumann-Bus pünktlich zur Stelle und so treten wir die Heimreise an.

Fazit: Interessante Eindrücke bei unseren niederländischen Nachbarn, aber ob wir wiederkommen werden?

 

 

 

Kutscher Klub Sulingen e. V.  |  info@kutscher-klub-sulingen.de